Kinesiotaping

Ursprünglich in Japan entwickelt kam die Methode des Kinestiotapings über den Spitzensport nach Europa. Die zwei Grundprinzipien dieser Technik sind zum einen die Schmerzausschaltung durch Störsignale und zum anderen die Entstauung von Kapillaren und Lyphgefäßen. Durch spezielle Anlagentechniken, mit denen die Tapes auf die Haut bzw. das Fell geklebt werden, werden die Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

Therapeutisches Taping

Darunter versteht man eine Behandlungstechnik, bei der hochelastische Klebestreifen auf die Haut bzw. das Fell aufgeklebt werden, um verschiedene Effekte zu erzielen. Das sind beispielsweise die Anregung der Stoffwechselfunktion, oder dieVerbesserung der Lymphzirkulation. Zudem trägt es zur Schmerzreduktion und Unterstützung der Muskel- u. Gelenksfunktionen bei. Darüberhinaus kann es auch prophylaktische angewendet werden. Verspannte Muskulatur des Bewegungapparates kann sehr schmerzhaft sein. Durch das Aufbringen von Tapeanlagen entsteht ein Massageeffekt und damit ein dauerhafter Reiz, so wird das ursprüngliche Schmerzsignal übertönt. Das Schmerzempfinden wird reduziert.
Zudem verbessern Tapeanlagen die Durchblutung und den Lymphfluss der darunter liegenden Gewebestrukturen. Daher wird die Versorgung mit Nährstoffen und der Abfluss von Schadstoffen (Schlackenstoffen) deutlich verbessert.

 

Neuromuskuläres Taping

Diese Technik wird zur Verbesserung der Haltung (Positur), für Pferd und Reiter angewandt. Es fördert die Beweglichkeit und Balance und trägt so zur maßgeblichen Verbesserung der Koordination und des Körpergefühls bei. Die hier verwendeten Tapeanlagen lösen Reize in der Hautinnervation aus, die dann eine Veränderung des Bewegungsablaufs zur Folge haben.

 

 

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